|
|||||||||||||||
|
(M)ein "Tweet" vom 26.03.2011, 12.00 Uhr: "Männerspielzeug "Allzweckwaffe": früher waren "Handys" rot mit weißem Kreuz + 21 Klingen, heute sind sie schwarz, "Eifohn" + 53 Apps. So what?" |
|||||||||||||||
|
Wie sich die Zeiten geändert haben - unten meine aktuellen "Schweizermesser", die ich ob ihrer vielen kreativen (!!) Möglichkeiten schätzen lernte: seit 20 Jahren gestalte ich Teile meiner Arbeit digital und mittlerweile entstehen viele Bild- und Textideen ganz spontan auf diesen "digitalen Skizzenblocks". Ich habe das erste Gerät aus guten Gründen jedem "Eifohn" vorgezogen und erst zum Ersatz "degradiert", als mir die Nachfolger (noch immer ohne "Ei" - Apple ist ein überschätzter Modehype) einfach noch mehr kreative Möglichkeiten geboten haben. Ja doch - telefonieren tu ich auch gelegentlich mit den Dingern... ;-) |
|||||||||||||||
| Das war das Erste (Text dazu: untere Seitenhälfte): | |||||||||||||||
|
Copyright für Bildidee und Ausführung: Thomas Weisenberger |
|||||||||||||||
| Mein "altes"
Schweizermesser hab ich natürlich auch noch (mit im Bild oben) - falls
mal eine Schraube locker sein sollte (nicht, was Sie jetzt
denken...), ein Kronkorken zu heben oder ein
Apfel zu teilen wäre.... etcetcetc....... ;-)
|
|||||||||||||||
| Das Zweite: UMTS, Wlan und Android-Betriebssystem ermöglichen es, schon alleine wegen der erweiterten Grafik- und Malprogramme, attraktive Ideen zu realisieren. Einziges Android-Gerät (!) am Markt mit druckempfindlichem, "resistivem" (!) Bildschirm - man kann mit jedem "Stielchen" darauf arbeiten. Deutscher Vertrieb (Trekstor), HiTec inside: "Huawei" - einer der innovativsten Hersteller für Digital-Technik. Design: müsste eigentlich "Kult" sein (s.u.), hat nur "dank" lausiger Vermarktung (fast) keiner bemerkt (Trekstor behandelt das Teil ziemlich lieblos - vorsichtig ausgedrückt): ein Stück wie direkt aus dem Kult-Filmklassiker "2001 - Odyssee im Weltraum". Fand ich ganz stilvoll und passend zu "Android". | |||||||||||||||
|
|
|||||||||||||||
|
Warum dieses Smartphone ein Geheimtipp für Design-Conaisseurs war und bleiben wird, ist auch aus "Generationsgründen" nachvollziehbar: Die Generation ("68er"), die den Kultklassiker "2001" kennt, neigt oft bis überwiegend noch nicht mal zum konventionellen "Dampf-Handy" mit Tasten und für die Smartphone-Kids von heute ist alles vor "Matrix" steinzeitlich .... Unten ein paar Design-Details mit Szenenbildern des Films (übrigens: komplette Photographie, Bildrecherche im www und Bildbearbeitung mit diesem und dem ersten (!) Gerät oben): |
|||||||||||||||
|
|||||||||||||||
|
|
|||||||||||||||
|
|||||||||||||||
| Nachsatz: Zusammen mit dem "HTC Flyer" Tablett-PC (auch schön & gut) ein "Dream Team": Wildfire S für die Westentasche, "Flyer" für die (Mantel-?)Tasche und "größere Aufgaben". Beide Geräte tauschen sich mühelos aus, sind parallel nutzbar (UMTS für beide mit SIM-Karte oder über W-Lan-Hotspot eines Gerätes) und sind zusammen (!) günstiger (!) und viel praktischer als die großen "Alleskönner"- Smartphones (Samsung Galaxy Note & Co). | |||||||||||||||
| Nachsatz 2: Mittlerweile durfte ich in einem "Sozialen Netzwerk" einen deutschen Vertreter von HTC "kennen lernen" (ich vermute zumindest, dass es einer war - ergab sich so aus). Selten einem solch überheblichen und (fachlich wie charakterlich) dämlichen Menschen begegnet. Aber dafür können weder die Konstrukteure in Taiwan noch mein unschuldiges kleines Handy was.... ;-) | |||||||||||||||
|
|
|||||||||||||||
| Man kann sehr viel mit Smartphones anstellen (s. Text zum "Erst-Gerät" unten - mit HTC noch einiges mehr). Telefonieren ist (zumindest für mich) dabei allerdings Nebensache, weshalb es fast anachronistisch anmutet, dass die Geräte noch (?) immer von Telefon-Anbietern vertrieben werden - es handelt sich ja mittlerweile angesichts der weit überwiegenden Funktionsdetails eher um Taschencomputer: Neben den nützlichen Organisationsfunktionen sind es eben die Kreativ-Tools, die für mich sehr attraktiv sind. Kostproben im "Skizzen-Blog". Die logische Fortsetzung ist die Weiterverarbeitung dieser Skizzen mit Tablet-PC (s.o.) und/oder Grafiktablett am "konventionellen" Desktop-PC oder Laptop. Das fügt sich ganz "physiologisch" zusammen mit den bisher angewandten "analog - klassischen" Gestaltungstechniken. Obwohl an dieser Stelle auch erwähnt sein darf, dass ich bereits seit ca. 20 Jahren digitale Bildideen gestalte - einer der ersten Großformat-Drucker für lichtechte, hochauflösende Kunstdruck-("Photo-")Qualität von Hewlett Packart in Deutschland stand in meinem früheren Atelier in Süddeutschland (Thore Olsen, Schulungsleiter bei HP, kam aus Oslo zur Installation und setzte zeitweise ein von mir gestaltetes DinA0-Poster mit Proben meiner Arbeiten weltweit als Demo-Motiv ein). | |||||||||||||||
|
|
|||||||||||||||
| Nachsatz 2: Was es bedeutet, ein wirklich schlechtes Smartphone in der Hand zu haben, konnte ich am "Samsung Galaxy Gio" erleben. Wir hatten das Gerät spontan für Elisabeth gekauft (mittlerweile hat sie auch ein "Wildfire" und staunt (...)). Das "Gio" ist eine Kombination aus einfallslosem Design, veralteter Bedienung und geradezu kriminell verkorkster Software: aufgrund dieser Software (und falsch konzipiertem Innenleben?) hält das Gerät bei normaler Nutzung (keine Spiele, keine Telefonate, es ist einfach nur mit den normalen Funktionen eingeschaltet) oft nur wenige Stunden (!!!), bevor der Akku leer ist, da die Energiesteuerung und die Hintergrunddienste so schlecht konzipiert sind, dass das Gerät im "Eigenverbrauch", ohne dass man irgend etwas damit tut, so viel Energie verbraucht, dass sich der Akku "von selbst" leert. Selbst wenn man alle Dienste (für die man sich ja ein Smartphone kauft), ausschaltet, man das Gerät also nur noch wie ein veraltetes "dummes" Mobiltelefon benutzt, hält der Akku höchstens 2 Tage (ein gut konzipiertes Smartphone einfacherer Bauart, wie das LG im Bild ganz oben hält immerhin bis zu 10 Tagen durch, ein "normales altes" Mobiltelefon über 2 Wochen (!!!) im Standby-Betrieb). | |||||||||||||||
| Ein paar lobende Erwähnungen zu meinem ersten Smartphone (ganz oben) Warum ich dieses Fon jedem Eifohn vorziehe: 1. Es ist (viel) leichter (90gr), 2. es ist (viel) kleiner (108/54/12mm), 3. es ist (viel) günstiger (60,00 statt 600,00 Euro), 4. es ist hübscher (na ja...), 5. es hat keinen (!) kapazitiven Bildschirm, das heißt, dass ich mehr von dem was ich will, damit anfangen kann: ich verheddere mich trotz der handlichen Größe mit meinen Wurstfingern nicht auf der virtuellen Quertz-Tastatur sondern kann recht fix (und fehlerfrei...) mit irgendeinem "Stielchen" tippen und (!!) habe einen "händischen" Skizzenblock zur Verfügung. 6tens funktioniert das Radio auch recht gut ohne Kopfhörer (!). 7tens kann ich die Speicherkarte schnell mal wechseln (zu Hause brauch ich andere Inhalte als auf Reisen). UMTS und W-Lan würden zwar gut passen, sind aber ohne großen Phantomschmerz verzichtbar. Alle, die Smartphones verwenden: (spätestens) hier STOP. Für alle, denen das oben Erwähnte überwiegend "Böhmische Dörfer" bedeutet und die noch immer der Meinung sind, ein Handy sei (nur) ein (lästiges?) Funk-Telefon: In diesem vergleichsweise winzigen Teilchen, das ich problemlos in der Tasche mit mir führen und daher jederzeit und überall nutzen kann, entstehen (gut geordnet) mehrere neue Erzählungen (Notizbuchfunktion), Ideen für neue Bilder werden skizziert (s.o. - sogar mit einstellbaren Malwerkzeugen), zu ähnlichem Behuf werden ggf. kurz Photos geknipst (auch ein kleines "Photolabor" zur Grafikbearbeitung ist dabei) oder kurze "Spots" gefilmt, Tonaufzeichnungen (für kurze SprachMemos oder Klang-/Geräuschbeispiele) sind möglich, via Internet sind Lexika und Wörterbücher (undundund) stets griffbereit, neue Mails können eingesehen werden, auf Twitter und Facebook gibts das Neueste von Bekannten und "der Welt" und wenn ich selbst was zu melden habe, kann das auch mal schnell "weggetippt" werden. Auch Faxversand und Dokumenten-Reader/Bearbeitung für Word- und PDF-Schriftstücke ist verfügbar (eine Aphorismensammlung und ein paar philosophische Texte bieten z.B. "Denkhäppchen" an). "News-Feeds" namhafter Redaktionen und Agenturen bieten (schneller und übersichtlicher als jedes konventionelle Medium) einen Nachrichtenüberblick (und ab und zu sogar kluge Kommentare...), dazu gibts auf der Speicherkarte noch einen Sack voll guter Musik (über leichte Bluetooth-Funk-Kopfhörer kabellos in excellenter HiFi-Qualität), für lange Autofahrten und Wartezeiten Hörbücher mit Satire, Literaturlesungen und Vorträgen, das Radio liefert Nachrichten und Kommentare vom Deutschlandfunk, der komfortable Termin- und Aufgabenplaner stellt nicht nur alles grafisch übersichtlich dar, sondern erinnert auch minuten-genau daran (das war der ausschlaggebende Grund für meinen ersten Smartphone-Kauf: wenn zusätzlich zu den Terminen zweier Freiberufler noch 4 Ferienwohnungen zu verwalten sind, kommt einiges zusammen...). Und falls ich mich mal irgendwo im Großstadtdschungel verlaufen sollte, holt sich das Gerät sogar die nötigen Karten aus dem Netz und zeigt mir "wo es lang geht". Ach ja, Spiele gibts auch noch - die einzige für mich völlig überflüssige Funktion. Dass sich das Teilchen (fast) problemlos per Bluetooth-Funk, USB (und neuerdings "Cloud-Computing") mit meinem Computer austauscht zur Datensicherung (und -weiterverarbeitung) ist .... logisch. Und Telefonieren, ja, das kann man natürlich auch noch. Mit Anrufbeantworter, Adressbuch mit allen Daten (Mail, Geburtstage, Adressen etcetc.) für Hunderte von Kontakten. Kurz: ich kann überall kreativ sein, kann Ideen notieren, ganze Passagen schreiben, visuelle Ideen skizzieren, lernen, mich informieren, Musik und Literatur hören, meinen Tag planen und mich austauschen - wo immer ich eben bin (und sei es in der Hängematte im Garten - für die ich Zeit habe, weil ich eben gut planen konnte - und den "Rest" hier draußen mit dem Handy besorgen kann). Und: ich kann das Teil stumm schalten, wenn ich meine Ruhe will - aber wer will das *immer*?
|
|||||||||||||||
|
Copyright für Bild und Text: Thomas Weisenberger (mail@t-w.de) |